Instrumentendesinfektion

Wissenswertes über eine verantwortungsvolle Instrumentendesinfektion
In der Medizin wird unterschieden zwischen unkritischen, semikritischen und kritischen Instrumenten. Je nach Klassifizierung erfordern diese eine besonders penible Instrumentendesinfektion zum Wohle des Patienten. Verbandscheren, EKG-Elektroden, Stethoskope und Ultraschallköpfe, die nur mit intakten Hautpartien in Berührung kommen, fallen unter die Kategorie der unkritischen Instrumente und können ohne strikte Instrumentendesinfektion verwendet werden. Benutzen Sie Utensilien für die Mundpflege, verwenden Sie Klemmen, Nagelzangen oder einen Tubus, die mit Schleimhäuten oder krankhaft veränderten Hautpartien in Kontakt kommen? Dann bringen Sie semikritische Instrumente zum Einsatz, die eine sorgfältige Instrumentendesinfektion verlangen. Kritische Instrumente sind solche, die Schleimhaut oder Haut durchdringen, beispielsweise Skalpelloder Kanülenhalter. Hochwertige Desinfektionsmittel für eine peinlich genaue Instrumentendesinfektion sind gefragt! Ebenso steht es um kritische Instrumente, die mit Blut in
Berührung kommen. Auch der Kontakt mit innerem Gewebe und Organen sowie die Behandlung von Wunden macht das dafür eingesetzte Instrumentarium zu kritischen Instrumenten. Denken Sie bitte an Bohrer oder andere rotierende Instrumente beim Zahnarzt. Dieser ist gehalten, nach jedem Patienten einegründliche Instrumentendesinfektion vorzunehmen. Für Pinzetten oder einen Führungsstab zur Intubation gelten dieselben Regeln: Instrumentendesinfektion ist ein Muss. Ein weiteres Beispiel aus der Abteilung der kritischen Instrumente sind Hautscheren und -zangen, wie sie in einem Entbindungsset vorhanden sind. Sollten Sie privat diese oder ähnliche Instrumente verwenden, greifen Sie zu einem Spezialdesinfektionsmittel, das eine professionelle und unbedenkliche Instrumentendesinfektion gewährleistet.

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