Einmalhandschuhe für Schutz und Hygiene

Zum Schutz der Hände und um die Übertragung von Keimen wie Viren und Bakterien zu verhindern, sind Einmalhandschuhe unabdingbar. Sie umhüllen die Hände und schaffen so eine Barriere gegen beispielsweise schädliche Chemikalien. Als Produkte für den Einmalgebrauch ersparen sie im täglichen Einsatz aufwendige Aufbereitungsprozesse für die Wiederverwendung – nach ihrer Nutzung werden sie einfach direkt entsorgt. Einmalhandschuhe finden Sie in unterschiedlichen Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Sicher und schnell Einmalhandschuhe online kaufen können Sie zum Beispiel in unserem Onlineshop – jetzt Einmalhandschuhe kaufen bei Sanismart!

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Wo werden Einmalhandschuhe eingesetzt?

Einmalhandschuhe oder auch Einweghandschuhe finden ihren Einsatz generell in ganz unterschiedlichen Bereichen:

  • In der Lebensmittelherstellung, beziehungsweise -verarbeitung sorgen sie für hygienische Bedingungen und auch im Verkauf von unverpackten Frischwaren wie etwa Wurst schützen sie Konsumenten vor Keimen. Aus dem gleichen Grund tragen sie auch Angestellte in der Gastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung, die mit Lebensmittel in Berührung kommen.
  • Berufstätige im kosmetischen Bereich, zum Beispiel Tätowierer oder Friseure, tragen sie als Schutzhandschuhe beim Arbeiten mit Farbe und chemischen Mitteln.
  • Zum Selbstschutz und Schutz anderer, insbesondere vor Krankheitserregern, dienen sie im Gesundheitswesen: in OP-Sälen und Arztpraxen inklusive Zahnarztpraxen, in Pflegeeinrichtungen und Laboren.
Behandschuhte Hände ziehen eine Spritze auf – Einmalhandschuhe schützen im Medizinbereich vor Keimübertragung

Einmalhandschuhe – worin unterscheiden sich die angebotenen Produkte?

Materialien und Ausführungen müssen verschiedenen Anforderungen genügen – je nachdem, wozu und von wem Einmalhandschuhe eingesetzt werden. Hersteller produzieren Einweghandschuhe deshalb aus unterschiedlichen Materialien wie Latex, Vinyl oder Nitril, als gewöhnlichen die gesamte Hand umhüllenden Handschuh oder Fingerlinge, in Varianten mit oder ohne Puder und bieten sie sterilisiert oder unsterilisiert zum Verkauf. Nachfolgend stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Varianten vor.

Einmalhandschuhe aus unterschiedlichen Materialien

Einmalhandschuhe bestehen in den allermeisten Fällen aus den vier Ausgangsstoffen Latex, Nitril, Vinyl oder Polyethylen (PE). Je nach Material bieten sie jeweils spezifische Vorteile und verfügen über verschiedene Merkmale:

Latexhandschuhe Nitrilhandschuhe Vinylhandschuhe Polyethylenhandschuhe
  • Dehnbarkeit (Tragekomfort)
  • Reißfestigkeit (Schutz)
  • meist: gutes Tastgefühl
  • Säurebeständigkeit
  • Laugenbeständigkeit
  • biologisch abbaubar
  • für Latexallergiker geeignet
  • dehnbar, aber weniger gut als Latex
  • Reißfestigkeit (Schutz)
  • gutes Tastgefühl
  • hoher Infektionsschutz
  • Beständigkeit gegenüber vielen Ölen und Chemikalien
  • angenehmer Geruch
  • für Latexallergiker geeignet
  • kostengünstig
  • Säurebeständigkeit (kurzzeitig)
  • Laugenbeständigkeit (kurzzeitig)
  • angenehm weiches Tragegefühl
  • kostengünstig
  • stabil & belastbar
  • hohe Resistenz gegen Kälte & Wärme
  • wasserdicht
  • gutes Tastgefühl
Hände in Einmalhandschuhen reichen sich eine OP-Schere – Einmalhandschuhe im OP-Bereich müssen steril sein

Gepuderte und puderfreie Einmalhandschuhe

Mit Puder versehene Einmalhandschuhe lassen sich vor allem bei feuchten Händen besser an- und ausziehen. Auch während des Tragens erhöht sich der Komfort bei beispielsweise schwitziger Haut, da die Puderpartikel Nässe binden. Der Puder hat zudem eine pflegende Wirkung auf die Haut. Da die Puderpartikel in Kombination mit Latex aber die Auslösung einer Latexallergie begünstigen, sind gepuderte Einweghandschuhe aus Latex nach den technischen Regeln zum Arbeitsschutz in Deutschland am Arbeitsplatz nicht zu verwenden. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege empfiehlt, auch bei latexfreien Einmalhandschuhe auf Puder zu verzichten – die Puderpartikel führen zu Mikroreibungen und haben einen negativen Effekt auf den pH-Wert der Haut. Hersteller bieten deshalb auch puderfreie Latexhandschuhe sowie puderfreie Einmalhandschuhe aus anderen Materialien an.

Sterile und unsterile Einmalhandschuhe

Sterile, also optimalerweise zu 100 % keimfreie Einmalhandschuhe, sind nur in besonderen Situationen notwendig. Medizinisches Fachpersonal trägt sie etwa beim Wechseln von Verbänden, um eine Wundinfektion zu vermeiden, oder im Operationssaal. Um die Sterilität auch nach dem Sterilisationsprozess zu gewährleisten, sind die beiden Handschuhe eines Handschuhpaars jeweils einzeln steril verpackt. Bei vielen anderen Tätigkeiten wie medizinischen Untersuchungen oder in anderen Bereichen wie etwa im Labor genügen unsterile Einmalhandschuhe. Zur praktischen Entnahme eignen sich Handschuhspender aus Edelstahl, Acryl oder anderen Materialien.
Schützen auch Sie sich und Ihre Mitarbeiter, Kollegen sowie Patienten vor Krankheitserregern und anderen schädlichen Einflüssen – jetzt im SANISMART-Shop Einmalhandschuhe kaufen!

Kurz & knapp: weitere häufige Fragen

Für den Einsatz gegen Keimübertragung sollte bei der Lagerung, Entnahme sowie beim An- und Ausziehen eine Kontamination mit Krankheitserregern vermieden werden. Dazu trägt das Händewaschen bzw. -desinfizieren vor und nach der Nutzung ebenso bei wie das Abstreifen der Einmalhandschuhe ohne Kontakt mit der Außenseite und die sofortige fachgerechte Entsorgung.
Ungepuderte Latexhandschuhe reduzieren das Risiko einer allergischen Reaktion, können diese aber immer noch auslösen. Einweghandschuhe aus Nitril, PE oder Vinyl sind je nach Einsatzgebiet einer gute Alternativ.
In Medizin und Pflege ist die Wiederverwendung von Einmalhandschuhen nur in bestimmten Ausnahmefällen erlaubt. Auf der Website des Robert Koch-Instituts wird dazu informiert. Tritt an die Stelle eines Handschuhwechsels die Desinfektion, ist darauf zu achten, ein für das Material der Einweghandschuhe geeignetes Desinfektionsmittel zu verwenden.