Hautdesinfektion

Anleitung für eine effektive Hautdesinfektion Kennen Sie die Bezeichnungen Hautantiseptik und Hautdesinfektion? Unter beidem wird eine Desinfektion von bestimmten Hautpartien verstanden. Diese soll einer Verschleppung von Keimen vorbeugen, die sich auf der Haut angesammelt haben. Im medizinischen Bereich kommt es besonders bei invasiven Eingriffen dazu, dass körpereigene Schutzbarrieren zerstört werden, die Bakterien, Parasiten oder Viren aufhalten könnten. Insofern dringen die Mikroorganismen leichter in den Körper ein. Eine sorgsame Hautdesinfektion kann solche Fälle verhindern helfen. Nicht jeder invasive Eingriff lässt sich vermeiden. Deshalb ist es wichtig, dass mithilfe der Hautdesinfektion alle Mikroorganismen abgetötet werden, ehe sie in das Innere des Organismus vordringen. Unterbleibt die Hautdesinfektion, können Bakterien & Co. in tiefere Hautschichten oder Körperöffnungen gelangen. Auch in Gefäßen und in der Muskulatur richten die Eindringlinge bei mangelnder Hautdesinfektion Schaden an, beispielsweise in Form von Abzessen und Schlimmerem. Wichtig zu beachten: Die menschliche Haut wird von sehr unterschiedlichen Mikroorganismen besiedelt, was deren Menge und Beschaffenheit angeht. Deshalb erfordert eine sachgerechte Hautdesinfektion gewisse Standards, um eine optimale Desinfektion zu erreichen. In der Medizin wird zwischen tagdrüsenreichen Hautpartien wie im Gesicht oder im Brust- und Genitalbereich und
talgdrüsenarmen Bereichen wie an den Gliedmaßen unterschieden. Sie können sich nunmehr ein Bild machen, wie wichtig alle vier Desinfektionsarten sind. Benutzen Sie Desinfektionsmittel für Ihre persönliche hygienische Händedesinfektion und im Bedarfsfall für die Hautdesinfektion. Sparen Sie nicht bei einer akkuraten Instrumentendesinfektion, beziehen Sie beispielsweise die Tastatur Ihres PC bei einer Flächendesinfektion mit ein.

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