Laryngoskope

Der Begriff Laryngoskope setzt sich aus den griechischen Begriffen Larynx "der Kehlkopf und Skopein "Betrachtung" zusammen, es bezeichnet Geräte zur indirekten und direkten Betrachtung des Rachenraum und insbesondere des Kehlkopfes. Die Arbeit mit dem Laryngoskop bezeichnet man als Laryngoskopie, es handelt sich dabei um einen Kehlkopfspiegel. Beim Laryngoskop unterscheidet man noch zwischen der indirekten Laryngoskopie und der direkten Laryngoskopie. Bei der direkten Laryngoskopie wird ein Lupendoskop verwendet, es ist ein flexibles Endoskop, ein Lupendoskop mit 70 - 90 Grad Sichtwinkel. Das einfache beziehungsweise das Laryngoskop zur indirekten Betrachtung ist ein Spatel oder spatelförmiges Laryngoskop, man bezeichnet dieses Spatel auch als Intubationslaryngoskop oder einfach als Intubationsspatel. Ein weiteres Instrument das zur Laryngoskopie angewandt wird, ist das Operationslaryngoskop, es ist ein spezielles Gerät zur indirekten Begutachtung und Betrachtung des Kehlkopfes. Dabei handelt es sich um ein röhrenartiges Gerät mit dem man indirekt den Kehlkopf aus nächster Nähe betrachten kann.

Laryngoskope sind Hilfsmittel, die als Intubationshilfsmittel Verwendung finden. Bei der endotrachealen Intubation benutzt man dieses Spiegelspatel zur Übersicht, wenn man Intubieren will. Das Laryngoskop findet seine Anwendung bei der Anästhesie und im Rahmen einer Beatmungstherapie. Operationslaryngoskope finden ihre Anwendung bei der Inspektion im Hals- Nasen Ohren Bereich und deren Heilkunde. Auch spezielle operativen Eingriffe am Kehlkopf werden mit Hilfe des Operationslaryngoskop durchgeführt.

Die Laryngologie beschäftigt sich mit der Inspektion des Rachen- und Kehlkopfraumes am wachen Patienten. Mit Hilfe dieses Planspiegels dem Laryngoskop nimmt der HNO Arzt seine Untersuchungen vor. Von einer direkten Laryngoskopie, oder der tiefen Laryngoskopie spricht man nur in der Narkose, nur hier in der Bewusstlosigkeit ist eine tiefe Sedierung des Patienten möglich. Das Laryngoskop als Intubationshilfsmittel sollte in keinem Notfallkoffer fehlen. Dieses Hilfsmittel wird vom Arzt im Notfall bei einer Reanimation und der damit verbundenen Intubation, als wertvolles Hilfsmittel zur Untersuchung und zur Betrachtung des Rachen- und Kehlkopfraumes benötigt. Nur mit diesem Laryngoskop kann der Arzt im Einsatz die Intubation erfolgreich durchführen.

Man nennt dieses Hilfsmittel auch Intuabtionslaryngoskop, dass zu jedem Notfallkoffer als Standardausrüstung dazugehört. Auch jede Arztpraxis benötigt diese hilfreichen Spatel als endoskopische Hilfsmittel zur Sichtung des Mund- und Kehlkopfraumes. Das Intuabtionslaryngoskop gehört zum täglichen Instrument bei der Anwendung in Operationssälen. Ohne Laryngoskop wird keine Anästhesie durchgeführt.

Dieses medizinische Gerät dient in erster Linie als wertvolles Hilfsmittel beim Intubieren und hier im spezielle zur Betrachtung der Glottis. Das Intubationslaryngoskop besteht aus auswechselbaren Spateln, die an einem Griff, der Batterien oder Akkus enthält, befestigt werden. Das Akku beziehungsweise die Batterien im Griff Speisen die Lichtquelle die diagonal zu den Spateln angebracht sind und den Rachenraum erhellen. Bei den verschiedenen verwendeten Spatel unterscheidet man in Macintosh Spatel, die sind gebogen und verwendete gerade Spatel die als Foregger Spatel bezeichnet werden. Mit diesen Intubationspateln verdrängt man die Zunge um den Zugang zur Intubation zu erreichen. Gerade Spatel werden bei Neugeborenen bevorzugt, weil die Rachenhöhle und der Kehlkopf noch sehr klein sind.

Dieses Hilfsmittel, mit verschiedenen Spateln ist ein probates Mittel um die Intubation eines Patienten einzuleiten. Laryngoskope gehören zur Grundausstattung notfallärztlicher Ausrüstung und jede Arztpraxis verwendet verschieden Laryngoskope für diverse Aufgabenbereiche. Das Laryngoskop wird am meisten in der Anästhesie und bei Reanimationsmaßnahmen eingesetzt.

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